januar

Es geht vorwärts in den Gärten

An Sonne fehlt es ja nicht und das Wasser in den Gärten kommt aus unserem gemeinsamen Projekt der Brunnen mit Solarpumpen.

Zur Erinnerung: 2010 hatten wir, eine kleine Gruppe aus München, das Dorf Sinthiou Mbal im nördlichen Sénégal zum ersten Mal besucht. Demba, ein Arbeitskollege aus der bayrischen Justizverwaltung, kannte als Einziger das Dorf  – er ist dort geboren. Und seine Familie stellte traditionsgemäß den Dorfvorstand. Genau genommen kannten wir anderen nicht einmal den Sénégal, ein relativ kleines Land in der Sahelzone mit französischer Kolonialgeschichte, im Süden durchschnitten vom englischsprachigen Gambia.

2010: Vier der sechs Reiseteilnehmer  (die Gruppe der ArbeitskollegInnen aus der bayrischen Justizverwaltung.) Hier in Saint Louis, einer Stadt im Mündungsgebiet des Flusses Senegal. Leider ist das kleine Hotel heute eine Ruine. Es entstanden neue, luxuriösere Hotels.

Damals gab es viele Optionen, um gemeinsame Projekte zu beginnen. Schließlich schälte sich ein Gartenprojekt heraus, verteilt auf zwei Gärten für rund 60 Familien. Der monatliche Bericht unserer Korrespondentin Ndaye Fatou Sidy, Ernährungsberaterin in der dorfnahen Stadt Ouroussogui, bestärkt uns monatlich, vor einem guten Jahrzehnt das Richtige getan zu haben. Das Vorbild war übrigens ein anderes, nahegelegenes Dorf Richtung Taiba, in dem wir auf einem Morgenspaziergang ein Projekt der französischen Organisation „Züchter ohne Grenzen“ entdeckten:

Heute wird in Sinthiou Mbal gesät und geerntet: Gemüse und Gewürze. Das Wasser wird durch zwei Solarpumpen in Becken geleitet.

Beraten, mithelfen, berichten: Die Ernährungsberaterin Mme Ndaye Fatou Sidy

Mme Ndeye Fatou Sidy
Mme Ndeye Fatou Sidy

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